Archiv der Kategorie ‘Prominente UnterstützerInnen‘

Burkhard Rüberg (Finanzvorstand BOGESTRA AG)

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

Die Entscheidung NOKIA zu schließen ist nicht hinnehmbar. Sie ist ein Skandal. Die Kommunikation des Unternehmens mit der Belegschaft ist menschenverachtend. Für mittelständische Unternehmen, ob privater oder kommunaler Herkunft, die fest
Burkhard Rüberg (Finanzvorstand BOGESTRA AG)

Frank Baranowski (Oberbürgermeister Gelsenkirchen)

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

Gelsenkirchen erklärt sich solidarisch mit Bochum. Derartige “Subventionsabzocke” gehört gesellschaftlich geächtet.
Frank Baranowski (Oberbürgermeister Gelsenkirchen)

Brigitte Zypries (Justizministerin)

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

Unternehmerische Entscheidungen sollten sich nicht allein an der optimal zu erwarteten Gewinnmarge orientieren.
Brigitte Zypries (Justizministerin)

Peer Steinbrück (stellvertretender SPD-Parteivorsitzender)

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

Was Nokia da macht, ist Ausdruck eines schädlichen Karawanenkapitalismus. Die Manager müssen wissen, dass sie mit dieser nicht nachvollziehbaren Entscheidung die Zustimmung vieler Menschen zu unserem Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell gefährden.
Peer Steinbrück (stellvertretender SPD-Parteivorsitzender)

Andrea Nahles (stellvertretende SPD-Parteivorsitzende)

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

Das Nokia-Werk in Bochum muss bleiben! Es kann nicht sein, dass tausende Arbeitsplätze der Jagd nach immer mehr Rendite geopfert werden. Meine Solidarität gilt allen Beschäftigten bei Nokia Bochum und den Zulieferern.
Andrea Nahles (stellvertretende Parteivorsitzende)

Hubertus Heil (SPD-Generalsekretär)

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

Die SPD steht auf der Seite der Beschäftigten. Wir kämpfen mit den Beschäftigen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze am Nokia-Standort in Bochum.
Nokia handelt inakzeptabel.
Hubertus Heil (SPD-Generalsekretär)

Kurt Beck (SPD-Parteivorsitzender )

Freitag, den 18. Januar 2008, von Dirk Borhart

In aller Deutlichkeit kritisiert die Sozialdemokratische Partei Deutschlands die Entscheidung des Nokia-Konzerns, das Bochumer Werk zu schließen und die Produktion vor allem nach Rumänien verlagern zu wollen.

Wir unterstützen den Betriebsrat, die Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, Hannelore Kraft und NRW SPD sowie die Landesregierung in dem Bemühen, das Werk am Standort Bochum zu erhalten.
Die Löhne betragen in der Handyproduktion nur einen Bruchteil der Kosten, das Werk schreibt schwarze Zahlen. Die Behauptung des Konzerns, die hohen Lohnkosten in Deutschland seien nicht zu tragen, entspricht offenkundig nicht der Wahrheit.

Für den Technologiestandort Deutschland - und vor allem das Ruhrgebiet - ist der Erhalt von Produktionsstandorten eine Schlüsselfrage. Die Schließung von rentablen Werken ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die gute und qualifizierte Arbeit leisten.
Das Unternehmen ist in der Verantwortung, auch weil es in den letzten Jahren 59 Mio. Euro an Fördergeldern und zusätzliche Bundesmittel in Anspruch genommen hat. Das ist Betrug an den Steuerzahlern und Arbeitnehmern.

Nokia ist als Marke weltweit geschätzt. Es handelt sich dabei um einen Konzern, der sich vom Gummistiefelhersteller zum Technologieunternehmen entwickelt hat. Mit dieser Konzernpolitik gefährdet Nokia jedoch seine Marke. Sein Leitspruch lautet: “Connecting People”. In der Praxis scheint er aber nicht Menschen zu verbinden, sondern die Gesellschaft zu spalten.
Wenn Nokia weiterhin auf dem deutschen Markt Produkte verkaufen will, muss der Konzern sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung und der Verantwortung für seine Mitarbeiter bewusst sein.

Die SPD wird sich auf allen Ebenen für den Erhalt des Werks einsetzen. Sie steht an der Seite der Beschäftigten bei Nokia.
Kurt Beck (Parteivorsitzender )