“No, Nokia - so nicht!” Statements Teil 88

20. Februar 2008 von JensK

„Rettet die Existenzgrundlagen für Hunderte von Familien!“
Thorsten Sieke

„Die FDP lässt grüßen, das ist Kapitalismus pur. Diesen Kapitalismus wollen wir nicht.“
Heinrich Graskamp

„Ich habe ein älteres Nokia-Handy. Bei der anstehenden Entscheidung für ein neues Handy werde ich Nokia außen vor lassen.“
Norbert Frank

„Die Veränderung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen rechtfertigt nicht, so kompromisslos mit Mitarbeitern umzugehen. Auf der NOKIA Internetseite liest man: Bei Nokia steht der Mensch im Mittelpunkt. Davon ist hier nichts zu erkennen.“
Hermann-J. Nocke

„Den Effekt von Subventionen halte ich generell für fragwürdig. Die politischen Verantwortlichen sollten hier innovative Ideen/Alternativen entwickeln oder entwickeln lassen.“
Ottmar Konrad

„Die Ansiedlung von Technologie-Unternehmen im Ruhrgebiet auch mit öffentlicher Förderung war und ist richtig. Wer diese Förderung in Anspruch nimmt, steht aber auch in besonderer Verantwortung gegenüber den Menschen vor Ort.“
Peter Noetzel

„Abgesehen davon, dass es schlicht eine Sauerei ist, wie Nokia mit den Menschen umgeht, muss auch in der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden. Warum verlagern Konzerne die Produktion ins Ausland? Weil die Leute es trotzdem kaufen. Das muss sich ändern.“
Thomas Burda

„Wer sich so verhält, obwohl der Betrieb in Bochum schwarze Zahlen schreibt, hat auf dem deutschen Markt nichts zu suchen. Ich habe mein Nokia-Handy vernichtet.“
Alexander Rundau

„In der heutigen Zeit zeichnet es ein Unternehmen, das sichere Arbeitsplätze anbietet, aus. Nokia sollte dies weiterhin tun und nicht abwandern!“
Sylvia Schubert

„Ich fordere, dass die Managergehälter an die Anzahl der Arbeiter und deren Gehälter gekoppelt wird: Mehr Leute, mehr Verantwortung, dann auch mehr Geld, weniger Leute, weniger Verantwortung, weniger Geld für Manager.“
Charly Rottmann

„Bauen Sie eine Mauer um Bochum, damit Nokia keine Republikflucht begehen kann.“
Kurt Beck

„Eine “grüne Telefonzelle” namens Nokia Energy war mein erstes Mobiltelefon und seitdem kam alle zwei Jahre ein neues Modell. Ich ärgere mich, dass mein Vertrag im letzten Jahr verlängert wurde und das neue Handy - aus alter Treue - wieder ein Nokia ist.“
Gisela Schröder

„Ich kaufe NUR in Deutschland gefertigte Nokia.“
Gudrun Griesa

„Es darf nicht sein, dass sich die wenigen “Machthaber” ständig am Leid der Vielen bereichern.“
Anita Maier-Graf

“Es ist absolut unverantwortlich, einen NOKIA Standort zu schließen, der schwarze Zahlen schreibt. Diese falsche Entscheidung muss umgehend rückgängig gemacht werden!”
Klaus Peters

„Zu Unrecht erhaltene Subventionen sollten zurück gezahlt werde. Das eigentliche Problem aber ist, das selbst deutsche Firmen im Ausland produzieren lassen, früher aus unterschiedlichen Gründen, heute überwiegend aus Profitgier.”
Dirk Beye

„Ich verurteile die geplante Schließung und Verlagerung des Werkes nach Rumänien!“
Monika Staamann

„Ich kaufe nie wieder ein Nokia Produkt!“
Karl-Heinz Schwarz

“Dem Turbokapitalismus die Stirn zu bieten, das ist das Gebot der Stunde. Staatliche und wirtschaftliche Strukturen sind für alle Menschen gemacht und nicht für die ungerechtfertigte Bereicherung . Einzelner oder von Großunternehmen/Kapitalisten!”
Prof. Dr. Bernd Witthaus

„Ich solidarisiere mich mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern! Darum werde ich in diesem Monat kein NOKIA-Handy kaufen sondern die Marke wechseln.“
Roswitha Kaps

„Sollte das Werk in Bochum geschossen werden, werde ich nie wieder ein Nokia-Handy kaufen! Das Werk schreibt schwarze Zahlen - wieso sollte man es schließen?“
Tanja Ostarek

„Das Füttern solcher Heuschrecken muss endlich aufhören. Die Futterkosten holt man doch von uns. Und wer füttert dann uns?“
Herbert Dürr

„Gegen Heuschrecken! Für faire Arbeitsbedingungen!“
Tobias Neumann

„Wird das Werk in Bochum geschlossen werden in der Familie alle Nokia Handys verschrottet.“
Burkhard Hock

“Ich wünsche den Kollegen des Nokia-Werks in Bochum VIEL GLÜCK und ERFOLG. Was dort geplant ist, ist eine Vorgehensweise übelster Art.”
Fritzenkötter Detlef

“Scheiß Neoliberale… Liebe SPD,… win&win Situationen zahlen sich nicht immer aus! Aber vielleicht entdeckt ihr ja auch noch mal alte Werte!”
Michael Rölver

“Nein Nokia so nicht! Sonst müsst Ihr eure Handys auch in den Ländern verkaufen wo ihr sie produziert. Bei diesem Verhalten von Nokia bekomme ich als NSN Mitarbeiterin gewaltiges Bauchweh!”
Beate Meidel

„Mein nächstes Handy ist KEINS von Nokia.“
Jürgen Besgen

“Die Schließung des NOKIA Werkes in Bochum ist eine bodenlos Unverschämtheit! Traurig wie weit es in Deutschland gekommen ist. Da werden Werke nach und nach dicht gemacht und keiner tut oder kann was dagegen tun! Beschämend!”
Violetta Tomala

„Ich bin stellv. Europabetriebsratsvorsitzender eines finnischen Konzerns in der Papierindustrie. Auch in der Papierindustrie finden eine Reihe von Werksschließungen statt. Ich kann mich gut in die Situation der Betroffenen Kolleginnen und Kollegen versetzen.“
Frank Eschenauer

„Boykottiert Nokia!“
Benjamin Lochen

„Ergebnisorientierte (eiskalte) Manager, ziehen erst die Politik über den Tisch, dann die Mitarbeiter. Ich empfehle die kalte Übernahme des Nokia Werks durch die Mitarbeiter. Sie müssen Subventionen von der Landes- und Bundesregierung und der Europäische Union zurück zahlen!“
Norbert Zielonka

„Wenn Nokia das Werk in Bochum tatsächlich schließt, werde ich kein Nokia-Produkt mehr nutzen.“
Rolf Hustedt

„Wir Österreicher sind in der Mehrzahl solidarisch mit Bochum.“
Karl Leh

„Auch wenn es nur ein Tropfen auf den Stein ist, sollte Nokia schließen wird es kein Nokia Handy mehr bei uns geben.“
Alf Behrendt

„Ich bin Sekretärin im Betriebsratsbüro einer finnischen Papierfabrik in Bergisch Gladbach. Die Geschäftspraktiken von Nokia habe ich bereits in der eigenen Familie kennen gelernt. Mein Mann war 1995 von einer Werksschließung von Nokia in Köln-Mülheim betroffen.“
Gabriele Eiden

„Die Schließung ist eine Riesensauerei und darf nicht einfach hingenommen werden.“
Max Schiller

„Ich habe einen Tag bevor die Schließung bekannt wurde noch ein neues Nokia bestellt, jetzt versuche ich den Vertrag zu annullieren. Ich hoffe es klappt, denn benutzen will ich es nicht mehr, es sei denn das Werk bleibt bestehen.“
Anja Halpape

„Absahnen und verduften ist ne Riesensauerei, aber typisch für alle Heuschrecken. Boykott aller Nokiaprodukte wäre das Richtige.“
Franz Tillmann

“Nokia? Nein, Danke! Hoffentlich wachen unsere Politiker und die EU jetzt auf und überdenken ihre “Fördergelder”. Es ist ja leider nicht das erste Unternehmen das so handelt.”
Oliver Mauer

„Kapitalisten trifft man nur mit den Waffen des Kapitalismus. Wenn Nokia einen 80 Mio. Markt verliert, dann wackeln auch bei der Führung die Stühle.“
Jörg Lenzner

„Ich unterstütze diese Aktion.“
Anton Opolka

„Typisch, kaum schmälert sich der Gewinn, schon ist Deutschland zu teuer. Erst die Subventionen einstecken, dann flüchten. Schlechtes Vorbild!“
Stefan Fanslau

Eine Reaktion zu ““No, Nokia - so nicht!” Statements Teil 88”

  1. Christine Langer

    Nokia baut immer noch qualitativ hochwertige Handys im Gegensatz zu z. B. Sony Ericsson.
    Als in Finland Nokiawerk geschlossen wurde und hier das Werk mit Subventionen angesiedelt wurde hat in Deutschland kein Hahn nach den arbeitslosen finischen Mitarbeitern gekräht. Da warenm Subventionen gut. Es gibt aber keine guten und/oder schlechten Subventionen. Beschwert Euch bei den Politikern, nicht bei den Firmen. Die machen doch nur, was ihnen die Politik ermöglicht.

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