Wie sollen wir NOKIA die Unterschriften übergeben?

8. Februar 2008 von Dirk Borhart

Irgendwann werden wir den ersten Strich ziehen und NOKIA die Protestunterschriften zukommen lassen.
Habt Ihr (bitte ernst gemeinte) Ideen wie wir das machen können?
Standard wäre, alles in Papier auszudrucken und zu übergeben. Da müssen dann aber viele Wälde für sterben.
Fällt Euch etwas ein? Vorschläge bitte in die Kommentare.

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48 Reaktionen zu “Wie sollen wir NOKIA die Unterschriften übergeben?”

  1. Stefan

    Hallo!
    Eine Möglichkeit wäre alles auf eine CD bzw. mehrere CDs zu brennen! Evtl. mit dem jeweiligen Protesttext. Und vorne drauf schön fett vermerken “3000 oder wieviel halt auf jede CD passen noNokia Unterstützer”

  2. Michael Morcinek

    Ich denke auch, das CD´s zumindest eine ökologisch sinnvolle Alternative sind, allerdings gebe ich zu bedenken, das bei einer solchen Aktion auch optisch ein Effekt erzielt werden sollte. Da könnten ein paar CD´s doch etwas mickrig wirken, im Gegensatz zu einer ganzen Sackkarre voller Papier. Ökologisch sinnvoller sind die elektronischen Datenträger aber natürlich in jedem Fall.

  3. Birgit Sieben

    CD halte ich für angemessen.
    Allerdings muß eine Aktion dazu gemacht werden.
    Eine Möglichkeit wäre kistenweise Nokia-Handy’s mit
    zu übergeben.

    Hab einen netten Spruch: Nokia opfert kapitalistisch
    ihre Arbeiter! für NOKIA

  4. Martin

    MAN SOLLTE NOCH MEHR ECHTE UNTERSCHRIFTEN VOR ALLEN HANDYSHOPS SAMMELN!!

  5. Michael Fröschl

    Einen starken Symbolcharaker hätte die Übergabe der Unterschriften auf alten Nokia-Verpackungen und ausrangierten Nokia-Produkten,das ist zwar nicht einfach zu organisieren,wäre aber eine “würdige” Verabschiedung der ganzen Bande.Ausserdem müsste sich die Konzernleitung dann noch zusätzlich zur “Entsorgung” ihrer Angestellten um die Entsorgung ihres Mülls kümmern,als kleines “dankeschön” sozusagen.

  6. Martin Liebing

    Eine CD halte ich nicht für ratsam, da sie sowieso nicht angeschaut wird und leicht weggelegt werden kann. Eine Liste, mehrere Meter lang, kommt optisch besser zur Geltung. Und falls ihr euch Sorgen um den hohen Papierverbrauch macht : Wisst ihr, wieviel Verpackungen und Bedienungsanleitungen NOKIA vielleicht bald in Deutschland einsparen muß ??????????

  7. Martina Karaczko

    Man müsste sich die Mühe machen, alle Statements auf einen Tonträger zu sprechen (mit einer Gruppe Freiwilliger durchaus machbar, ich bin dabei) und daraus eine Dauerbeschallung installieren!

  8. Alfred R.

    Ich nehme an, dass die Herren Manager von Nokia des Lesens mächtig sind.
    Ein grosses Transparent vor den Werkstoren auf dem diese Internet-Adresse
    mit grossen Lettern geschrieben ist und sie es selber nachlesen können. Wenn den Herren dies nicht interessiert, tut es auch auf CD´s nicht.
    Verbunden mit einer Protestaktion…..

  9. Jenny

    Eine andere Möglichkeit wäre es die ganzen Unterschriften ins Internet zu setzen… Am besten setzt ihr einen Blog bei http://www.twango.com rein denn das gehört nämlich Nokia . Ich weiss es daher, weil meine Familie auch von der Schließung des Nokia Werkes betroffen ist. Und ich denke das sie es so auf jeden Fall mitbekommen werden.

  10. Walter Schimanowski

    Man sollte jeden einzelnen Beitrag als “R”-SMS an NOkia senden, damit sie dafür blechen müssen, wenn das möglich wäre.

    Und für das Papier nehmen wir Bäume aus Finnland statt unseres Kyrill-Überschusses.

    Ich weiss, dass diese Vorschläge in der Sache nicht besonders hilfreich sind. Aber wenigstens bin ich jetzt etwas weniger wütend.

  11. Nobbi

    @Jenny: Wird nicht machbar sein, denn die Unterschriften wurden “HIER” (zur Veröffentlichung frei-) gegeben, nicht für eine andere Plattform, was es in dem Fall dann wohl wäre. Aber von dort nach hier verlinken, das wäre natürlich eine Möglichkeit…

    @Martin Liebling: …und wenn man sich die Bedienungsanleitungen so anguckt, dann hätte Nokia sich die Papiermassen auch sparen können ;-).

    Dirk, Ihr habt doch sicherlich die Möglichkeit, die Statements auf Endlospapier auszudrucken. Irgendwer wird doch wohl noch einen ollen Nadeldrucker herumstehen haben, mit dem das kostengünstig machbar wäre. Zur Not müsst ich meinen alten Star24 (osä.) aus meinem Keller heraus”schälen”.

  12. rudolf

    Sollen andere Länder eigentlich auch boykottieren, wenn deutsche “Karawanenkapitalisten” mal wieder den ausländischen Standort wechseln ?

  13. Frank

    Schade Schade wußte garnicht das Nokia in Deutschland keine Handy´s mehr Verkaufen will. Meine Frau und ich wollten uns auch ein neues Nokia Kaufen hat sich jetzt erledigt.
    Nokia sollte man mit mail´s zu Bomben home-products@nokia.de

  14. Nobbi

    Ja warum denn nicht, rudolf? Hier beansprucht doch niemand irgendwelche “Vorrechte”. Inwieweit man an der gesamten Problematik etwas ändern kann mit solchen Aktionen ist ohnehin nicht messbar. Aber es ist doch wohl durchaus legitim, mit ebensolcher auf gewisse Dinge hinzuweisen. Dass das nicht flächendeckend geschehen kann, sollte wohl einleuchten.

    Nokia ist ja auch nicht der erste Fall dieser Art. Und die Abwanderung geht ja auch nicht immer in Richtug Ausland, sondern durchaus auch gefördert inländisch… Und dazu gärt es bereits (z.B. bei uns WebSozis), da sind schon die ersten Beispiele zusammengetragen worden. Man kann gar nicht für jedes (Mist-)Stück, was da so passiert, eine eigene Seite erstellen. Das ist - vor allem in der Freizeit - einfach zeitlich nicht machbar.

    Und außerdem gibt es sicherlich bereits Internetprojekte, die sich mit dieser Problematik befassen, man muss das Rad also nicht unbedingt neu erfinden.

    Hier geht es aber um eine vom Land NRW subventionierte Firma an einem NRW-Standort! Und der durchaus höchst erfolgreich vorgenommene Strukturwandel in NRW auf der Schwelle weg von der Zeche hat in sehr hohem Maße eben mit der NRWSPD zu tun, die diesen Wandel maßgeblich und größtenteils hauptverantwortlich (weil mehrheitlich auch so von den Wählern gewollt - damals…) gestaltet hat. Dass dabei nicht alles glatt gelaufen ist, bestreitet niemand. Auch ich nicht als SPD-Mitglied.

    Es ist also absolut legitim, dass die NRWSPD einen solchen Aufruf startet. Soll sie denn erst auf die anderen politischen “Kräfte” warten, ehe diese mal www-mäßig in die Pötte kommen?

    @rudolf, jetzt komme ich genau so irgendwie vom eigentlichen Thema ab wie Sie ;-).

  15. rudolf

    @Nobbi:

    also wenn sich in Zukunft ein Unternehmen entscheidet einen Produktionsstandort von Finnland nach NRW zu verlagern, werden sie boykottieren ?

    Das scheint mir aus Sicht des Exportweltmeisters nicht sehr ratsam.

  16. Nobbi

    @rudolf, das ist ja das Dilemma: Wir können es drehen wie wir wollen, irgendwie beißt sich die Katze in den Schwanz :-(. Aber Sie haben ja oben gefragt, ob denn auch im Ausland protestiert werden sollte, wenn deutsche Unternehmen abwandern, oder? Da muss doch gleiches (”Protest”)Recht für alle gelten. Nur bekommen wir sowas natürlich hier nicht mit.

    Außerdem boykottiere ich ja nicht generell finnische Produkte. Ich unterstütze lediglich die Aktion der NRWSPD auch auf meiner privaten Homepage-Baustelle, deren Besucher ich ohnehin per Handschlag begrüßen kann (und größtenteils auch persönlich kenne) ;-).

  17. Stefan Lorber

    Eine Abgedruckte Liste halte ich für das Beste. CD kann wie schon gesagt leicht beiseite gelegt und eine E-Mail gelöscht werden.
    Weiterhin können Sie auch bei mir Ihre Meinung zu Nokia los werden.
    Thema: Kaufen Sie noch Produkte von Nokia?
    http://www.meinungzaehlt.de

  18. Ursula Eilers

    Hallo,
    wie wäre es mit einer “Laserschau” auf die Wände des Nokiawerkes (Das Bochumer Rathaus ginge auch).

    Laptops und Beamer und dann die Unterschriften in einer Endlos-Schleife projezieren, ich hab das in Berlin gesehen, das macht Eindruck und kann nicht übersehen werden. Macht sich auch gut im Fernsehen.

    Die Unterschriften ohne Angabe des vollen Namens sollten allerdings nicht mitgezeigt werden oder soll hier jeder mit jedem Vornamen einzeln unterschreiben? Wenn Protest dann richtig und auch dazu stehen.

    Gruß Ursula Eilers

  19. Anke

    Eine Idee - die nicht so teuer ist.

    Legt am 22.01.2008 Gewebeplanen auf die Erde und versorgt die Demonstranten mit Eddings. Die Unterschriftenliste hier würde ich mit Helfern auf die Gewebeplane übertragen.

    Am Ende der Aktion lassen sich diese Gewebeplanen aufhängen. Könnte mir vorstellen, dass das sehr beeindruckend wird.

  20. Wencke Hesseler

    AUFRUF zur Großkundgebung “Zukunft für die Arbeitsplätze bei Nokia Bochum” am 22. Januar 2008

  21. Michael

    @rudolf
    gut gesagt!!!
    Sollen andere Länder eigentlich auch boykottieren, wenn deutsche “Karawanenkapitalisten” mal wieder den ausländischen Standort wechseln ?
    Die größte Pressenalage für Leiterplattenvormaterial in Deutschland wurde 1993/1994 “demontiert” und “arbeitet” seitdem ich “Asien”.

  22. Detlef Schaafs

    Per e-mail nach Finnland (NOKIA-Zentrale) schicken.

  23. Robert

    Hallo,

    Nokia muss merken, dass Ihre Entscheidung sehr vielen Leuten nicht schnuppe ist. Überreicht den Vorständen Unterschriften Ordnerweise. Auch wenn Bäume sterben müssen! Eine andere Lösung wäre jede einzelne Protestschrift dem Servicecenter von Nokia per Sprach-SMS vorlesen zu lassen. Das wird Tage dauern und den Service praktisch lahm legen.

    Bitte baut doch doch noch eine Weiterempfehlen-Funktion in Eure Protestseite ein.

    Robert

  24. Dirk Küpper

    Aus Unternehmersicht ist Deutschland uncool fuer die Kassen eines Unternehmers. Ein Unternehmen macht oder hat man, damit man Geld verdient! Das kann man bei den Kosten die ein deutscher Arbeiter hat (und auch kostet) aber nicht mehr realisieren! Warum steigen meine Mietpreise denn, obwohl sich meine Wohnung nicht vergroessert? Warum muss ich denn fuer ein und die selbe Leistung mehr Geld bezahlen und bekomme keine bessere oder groessere Gegenleistung? Raus mit den Preistreibern! Weg mit den Gewerkschaften!

  25. juergen rink

    Die Proteste auf CDs zu brennen oder auszudrucken und Nokia zu übergeben scheint mir ein Zeichen von Hilflosigkeit: die Geschäftsleitung von Nokia/Bochum wird es in den Müll werfen lassen. Für wesentlich wirkungsvoller halte ich
    1.) Nokia / Finnland mit ständigen Protestmails zu bombardieren und deren Server möglichst lange damit lahmzulegen,
    2.) große finnische Tageszeitungen über diese Protestaktion zu informieren, den Boykott von Nokia-Produkten in Deutschland herauszustellen, um den Druck der finnischen Öffentlichkeit gegen Nokia aufzubauen. Insbesondere müßte der Widerspruch zwischen Nokia´s hehrer Firmenethik und dem Handeln des Konzerns herausgestellt werden.
    Vorgenanntes müßte allerdings in englischer Sprache erfolgen, deutsch spricht in Finnland so gut wie niemand. Deshalb schlage ich vor, einen entsprechenden, möglichst drastischen Text zu erstellen und zum download für die Unterzeichner bereitzustellen.
    3.) Kopien der Protestmails an das EU-Parlament zu schicken und möglichst auch deren Server damit lahmzulegen. Ziel: ein Chaos schaffen, um damit die europäischen Medien gegen Nokia in Stellung zu bringen.
    4.) Kopien der Protestmails an die Parlamente von Ungarn und Rumänien zu schicken und möglichst auch deren Server damit lahmzulegen. Ziel: den Politikern dieser Staaten einen drastischen Eindruck zu verschaffen, wie sich wütende Arbeitnehmer auch dereinst in ihren Staaten gegen absahnende und in billigere Länder weiterziehende Heuschrecken wie Nokia zur Wehr setzen werden.

  26. Dieter Mergelkuhl

    Das Managermagazin schreibt, die Lohnkosten in Rumänien Billiglöhne das ist längst vorbei, auch Deutsche Firmen (CONTINENTAL) haben schlechte Erfahrungen machen müssen, auch die Produktivität der Arbeitskräfte ist nicht wie hier in Deutschland (BOCHUM), Fracht, Verkehrswege, Eisenbahnanbindung, alles mit Fragezeichen, warum geht man dahin??? nur um Rendite, Rendite??????????

  27. MJ NRW

    Die Tatsache der Billiglöhne ist Fakt und kann auch nicht abgestritten werden!
    Die Kehrseite der Medaille ist jedoch die Qualifikation ;)

    Ich möchte kein Händy, was von einem Landwirtschafts-Bauer montiert wurde… Oder seiner Frau, oder auch von der Tochter….

    MfG “st0n3d”

  28. Dieter Mergelkuhl

    Das war die Meinung vom Managermagazin, meine Meinung ist anders, da ich mal im Betr.Rat war und heute Rentner, bin ich mit der Regelung bei NOKIA überhaupt nicht einverstanden, die HEUSCHRECKEN-Abzocker kennen keine Gewerkschaft geschweige Betriebsräte, die kennen nur eins Abzocken, Familien kaputt machen, stören sich Scheiß um Rüttgers-Regierung, Hauptsache ist bei denen die Daummen-Bewegung RENDITE,RENDITE,RENDITE dafür schlagen die auch welche kaputt.

  29. Marxty

    Wo war hier eigentlich der Aufschrei als VW die Produktion aus Brüssel nach Wolfsburg verlegt hat? Meint ihr das deutsche Firmen da anders Handeln?

    Aber diese Standortsubvention sollte aufhören. Besonders bei Firmen denen es gut geht, die Milliarden Rendite erwirtschaften.

    Lieber paar tausend Arbeitsplätze in Rumänien als tausend mehr Rumänen hier in der Fußgängerzone.

  30. Insider

    Hallo zusammen!
    Der ganze “Rummel” um diese Entscheidung ist für mich völlig unverständlich.
    Die BILD nimmt dieses Ereignis als Aufhänger während der Axel Springer Verlag über 9000 Entlassungen bei der PIN beratend zusammen sitzt.
    Ein Mehdorn ließ verlauten Bahnangestellte zu entlassen.
    Die Deutsche Bank hat bereits zig Tausend stellen gestrichen, nach einem profitablen Jahresabschluss.
    BMW will stellen streichen, also was soll der Hype um Nokia.
    Jeder der sich Unternehmer schimpfen darf, würde so handeln.
    Jeder von Euch handelt Tag täglich mit seinen Finanzen so.
    Sich auf die Straße stellen und den guten Zeiten nach Weinen hilft hier nicht.
    Nokia ist Weltmarktführer und hat diese Vorgehensweise bereits in Ihrer Firmengeschichte verankert.
    Dank der EU ist Nokia in der Lage so zu handeln, und das auch noch höchst offiziell, dankt Brüssel doch dafür!
    Jeder der wenigstens ein Ausreichend in Mathe hatte, was ich bei vielen Politikern hier mal anzweifeln möchte, würde exakt, vielleicht ein wenig netter Umschrieben, so handeln.
    Egal was geplant ist, egal wer sich auf die Strasse stellt, Nokia hat bereits entschieden und das Wer in Rumänien läuft diese Woche an.
    Und der ganze Spaß kostet knapp 10 x weniger.
    Und: Die ganzen Schlauberger die Ihr Handy jetzt vor laufender Kamera, man will sich ja profilieren, zerstören, was machen die?
    Die werden sich jetzt ein Gerät eines anderen Herstellers kaufen.
    Ja wo kommt das den dann her?
    Bestimmt nicht aus Deutschland ;-)
    Die einzige Heuschrecke die in Deutschland abzockt ist der Staat selbst.
    Aber das wichtigste bleibt: Rennt diesen “Vorbildern” hinter her und äfft schön nach.
    Damit ist keinem Nokianer geholfen. Der Staat trauert seinem Geld hinterher, und während Ihr diese Schließung zur teuersten Deutschland machen wollt, lehnt sich Herr Sundbäck zurück und genießt die Show.
    Last but not least: Ein Weltkonzern wie Nokia, plant, setzt durch und führt aus. Und das mit allen zu berechnenden Faktoren.
    Irgendwann, ich denke in Deutschland vielleicht 1Q, werdet Ihr wieder los ziehen und Euch Geräte des Marktführers kaufen.
    Ach ja: Die Geräte die im Bundestag verschrottet oder abgeschafft werden / wurden sind so genannte Dauerleihgaben.
    Kein Politiker zahlt doch für sein Handy;-)
    Viel Erfolg noch bei Eurer Anstrengung, vielleicht kann man Eure Unterschriften CD ja bei Ebay ersteigern.

  31. Markus

    Wälder müssen für den Ausdruck sterben ??? Wieviele Wälder sterben denn in Deutschland für die Blöcke von malenden Kindern ? Ich finde, man kann die politische Korrektness aber auch kräftig übertreiben ! Stattdessen CD brennen. So, so. Wer kennt denn genau die ökologische Bilanz einer CD-Herstellung ?
    Ausdrucken die Mails, am besten eine pro Seite und die dann medienwirksam übergeben. Das EINZIGE was Unernehmen von dertigem Handeln abhält, ist möglicher Imageschaden. Und den erreicht man eben durch Öffentlichkeit.

  32. Ralf

    Ich finde es ist ein Schlag ins Gesicht, wenn alleine schon nur für Herne ca. 1000 Leute arbeitslos werden. Es sind ja nicht nur 1000 arbeitslose mehr. Es sind vielmehr 1000 FAMILIEN betroffen.

  33. Sylvia

    Ich weiß zwar nicht wie man die Unterschriften so übergibt das sie auch gelesen??? werden.
    - Aber bombadiert den Nokie Vorstand/ die Geschäftsleitung mit “Einschreiben mit Rückschein”; kostet zwar ein paar Euro und wird auch von den Herren nicht gelesen werden - blockiert aber die Geschäftsleitungssekreteriate.
    Und wer sein Nokia-Handy nicht mehr braucht oder nicht mehr haben will - alles zürück an Nokia schicken.

  34. Ringo Gust

    Ich würde auch einen Ausdruck bevorzugen, aber eben auf RecyclingPapier. Auch eine Veröffentlichung (Zusammenhängend) sollter erfolgen. Ich weiss ja nicht ob das Machbar ist, aber warum nicht t-shirts den Mitarbeitern von Nokia zukommen lassen mit verschiedenen Namenslisten als Aufdruck, Ich denke, dass die Leute in Bochum da mitmachen würden.

  35. Martin Nasiadko

    Guten Abend. Alles schön und nett, aber wirklich beeindrucken tut weder eine Unterschriftenliste noch eine CD. Ich schlage etwas vor, das auch nach einer Werkschließung oder sogar bei Erhalt der Arbeitsplätze an die Menschenschicksal-verachtenden Politik Nokias erinnern soll. Sonst kauft nach kurzer Zeit ehe wieder jeder das schöne Nokia für 1 €.
    Deshalb hier mein Vorschlag: Man kaufe je einen Ziegelstein für jedes geopferte Menschenschicksal (Dies könnten auch Familienangehörige sein.) und schreibe seinen Namen mit Marker drauf. Aus diesen Steinen kann eine Gedenkmauer errichtet werden am liebsten gleich neben den Werkstoren.
    Denn sonst verklingen Unsere Schreie auch nach kürzester Zeit. So kann Nokia aber sein Image nicht durch ein Paar Werbeklips mehr wieder aufpolieren.

  36. Rolf

    Nicht nur die Form ist wichtig, sondern auch wem von Nokia. Olli-Pekka Kallasvuo ist der Vorsitzende und CEO von Nokia International, also der oberste Boss und wichtigste Entscheidungsträger. Meiner Meinung nach solltet Ihr versuchen an ihn ranzukommen. Und ihm dann eine CD oder ähnliches übergeben.

  37. gyro

    Einfach mal mit den Fernsehsender verhandeln und zu einer guten Zeit die Kommentare wie ein Filmabspann senden. Viele Fernsehsender sind doch in NRW ;-) Ich denke schon das diese mitmachen würden.

  38. Sabine Kastenholz

    ich möchte ebenfalls von dem unternehmen nokia abstand in jeder form nehmen

  39. marvin

    Also ich wär dafür alte Nokiatelefone zu sammeln und die direkt an die Konzernzentrale zu schicken. Am besten mit nem LKW mit der Aufschrift “Never Again”

  40. von Cleef

    Ich finde es eine Frechheit, daß einfach über die Köpfe anderer Menschen entschieden wird.

  41. Windeln

    Langjährige Mitarbeiter werden einfach auf die Straße gesetzt!!

  42. Buss

    Ich erkläre mich solidarisch mit den Nokia-Mitarbeitern und bin gegen die Schließung des Werkes!!

  43. Karl-Heinz Heinrichs

    Ich erkläre mich solidarisch mit den Mitarbeitern und bin gegen die Schließung des Werkes!!

  44. Karin Jentek

    Ich finde es nicht gut, welche Entwicklung hier stattfindet und dass so viele Arbeitsplätze verloren gehen. Familien bekommen immer weniger Geld…

  45. Christel Demir

    Ich finde es nicht richtig, dass Menschen einfach vor vollendete Tatsachen gestellt und somit in Hartz IV gedrängt werden!

  46. Friedrich

    Der Protest hier ist sowas von lächerlich, dass ich es kaum fassen kann. Der Staat ist nicht dafür zuständig, Arbeitsplätze per Steuermillionen am Leben zu erhalten.

    Wie wäre es denn mal, wenn sich Bochum und die ganze Region auf zukunftsträchtige Arbeitsplätze konzentriert und endlich den Strukturwandel vorantreibt. Ich habe es satt, mit meinen Steuergeldern (lebe in NRW) die Wahlgeschenke von Rau, Steinbrück und Rüttgers zu finanzieren.

    Mein nächstes Handy wird von Nokia sein.

  47. Tobias

    Übergabe in zweierlei Art und Weise:

    ein riesen großes Plakat erstellen, dort alle Unterschriften (oder ein Teil) drauf drucken und diese hinter einem Flugzeug Stundenlang über die Konzernzentrale fliegen lassen. Ok, da geht Sprit drauf, aber man sollte schon etwas investieren und die Entscheider direkt vor Ort nerven.

    Weiterhin: große Monitor vor dem Hauptquartier aufbauen, auf denen Gesichert der Entlassenen zu sehen sind, Unterschriften etc. - einfach als stumme Mahnung in Richtung Entscheider & Co

  48. Nobbi

    Tobias’ Teil zwei könnte man doch sicherlich als Powerpoint machen. Weißt Du, Dirk, auch selber, ist mir schon klar. Aber Du weißt sicherlich auch, wo Du diesbezügliche Unterstützung bekommen könntest, gelle? ;-)

    Dass sich keiner von solch hellen “Schnellmerker-”Köpfchen wie den Friedrich zwei Kommentare über mir leiten lässt, ist auch klar…

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